Bäume, die schlecht für das Fundament eines Hauses sind

Bäume bieten viele Vorteile, wenn sie in der Nähe von Häusern gepflanzt werden. Sie blockieren das Sonnenlicht, senken die Kosten für Klimaanlagen und reduzieren den Winterwind in den Häusern, wodurch die Heizkosten gesenkt werden. Bäume können sogar die Eigenschaftswerte um 15 bis 20 Prozent erhöhen. Bestimmte schnell wachsende Baumarten mit flachen Wurzelsystemen können jedoch in Fundamente eindringen und dort Risse, Absetzungen und andere kostspielige Probleme verursachen. Verhindern Sie Schäden, indem Sie langsam wachsende Bäume pflanzen, den Boden in der Nähe Ihres Fundaments trocken und unbefruchtet halten und ausreichend Platz zwischen Haus und Bäumen lassen.

Vermeiden Sie es, Bäume mit flachen Wurzelsystemen in der Nähe Ihres Hauses zu pflanzen.

Eichen

Eine von der Michigan State University Extension zitierte Baumwurzelschadensstudie ergab, dass Eichenwurzeln (Quercus spp.) 11 Prozent des Gründungsschadens verursachten, selbst wenn sie nur 2 Prozent der Baumpopulation ausmachten. Eichen können immergrün oder laubabwerfend sein, aber die meisten Arten haben flache, schnell wachsende Wurzelsysteme. Zu den besonders flachwurzeligen Arten gehört die Wassereiche (Q. nigra), ein 60 Fuß hoher Baum, der dem Boden viel Wasser und Nährstoffe entzieht. Lebende Eichen (Q. virginiana) haben ebenfalls flache, sich ausbreitende Wurzeln und Blätter mit einer Breite von bis zu 80 Fuß. Andere Eichen, die in der Nähe von Fundamenten vermieden werden sollten, sind die 80 Fuß hohe Sumpfkastanieneiche (Q. michauxii) und die 60 Fuß hohe rote Schumard-Eiche (Q. schumardii).

Pappel

Pappeln oder Bäume der Gattung Populus können das Fundament beschädigen. Diese Laubbäume haben flache, sich ausbreitende Wurzeln, die schnell wachsen und häufig Kanalrohrschäden verursachen. Besonders aggressive wurzelnde Arten sind die Weißpappel (P. alba), ein 100 Fuß hoher Baum mit einer breiten Krone und dunklem Laub, und das Pappelholz (P. heterophylla), ein einheimischer Baum, der auf natürliche Weise in Überschwemmungsgebieten wächst und Wasser hat Wurzeln suchen. Andere schnell wachsende, flachwurzelnde Pappeln, die um Fundamente herum vermieden werden sollten, sind die Lombardei (P. nigra), der Osten (P. deltoids), Carolina (P. x. Canadensis) und Balm of Gilead (P. x. Gileadensis).

Asche

Bäume der Gattung Fraxinus, die allgemein als Asche bezeichnet werden, verursachen überproportional viel Grundschaden. Gewöhnlich gewachsene Zierasche ist der weiße (F. americanus), ein 80 Fuß hoher, weit verbreiteter Laubbaum. Die Carolina (F. caroliniana), eine gebürtige Nordamerikanerin, wird 30 Fuß groß und gedeiht an sumpfigen Standorten. Das Grün (F. pennsylvanica) wächst auf 60 Fuß mit einer 30-Fuß-Verbreitung und toleriert eine Reihe von Standortbedingungen. Viele Aschen wachsen natürlich in feuchten oder sogar gesättigten Böden und haben wassersuchende Wurzeln.

Andere zu vermeidende Arten

Andere schnell wachsende, flachwurzelige Laubbäume, die nicht in der Nähe von Fundamenten gepflanzt werden sollen, sind die Robinie (Robinia pseudoacacia), der Buchsbaum (A. negundo), die Spitzahorne (Acer platanoides und Saccharinum), der Kaugummi (Liquidambar styraciflua) und die Bergahorn (Platanus occidentalis) und Tulpenbaum (Liriodendron tulipifer). Zu den immergrünen Arten mit invasiven Wurzeln zählen die Weinende Fichte (Picea brewerana), die Krimkiefer (Pinus nigra caramanica), die Loblolly-Kiefer (P. taeda), die Fichte (P. abies) und die Zirbe (P. cembra).