Bewehrungsanforderungen im Betonwandbau

Die Betonfestigkeit wird durch die Zugabe von Stahl erhöht, der sich zu armiertem Beton verbindet. Der Bewehrungsstab wird entsprechend der Konstruktion und den Standortbedingungen dimensioniert und platziert, Mindeststandards geben jedoch Anhaltspunkte. Konsultieren Sie professionelle Ingenieure oder Architekten oder erfahrene Bauunternehmer, bevor Sie mit einem Stahlbetonprojekt fortfahren.

Bildnachweis: Jupiterimages / Photos.com / Getty ImagesRissbildung bei Stahlbetonkontrollen.

Verstärkter Beton

Stahl wird in Beton eingelegt, um die Zug- und Scherfestigkeit zu erhöhen - die Widerstandsfähigkeit gegen Kräfte, die ihn auseinander ziehen - die inhärente Druckfestigkeit - die Widerstandsfähigkeit gegen Kräfte, die auf ihn drücken. Der Stahl muss korrekt in den Beton eingelegt werden, um Druck-, Zug- und Scherdrücken standzuhalten und die Rissbildung zu kontrollieren. Die horizontale Verstärkung erhöht den Widerstand gegen Zugkräfte und die vertikale Verstärkung erhöht den Widerstand gegen Scherkräfte.

Beton und Bewehrung

Verstärkter Stahl wird als Stabstahl oder geschweißtes Drahtgeflecht hergestellt. Durch die Verformungen der Bewehrungsbindung mit dem Beton und die starke Bindung können Lasten zwischen den beiden Materialien übertragen werden. Wenn Stahl mit Beton in Kontakt kommt, bildet sich auf der Oberfläche des Bewehrungsstabs ein nicht reaktiver Film, der ihn vor Korrosion schützt. Die Tiefe der Betondeckung über dem Stahl ist ein wichtiger Faktor bei seiner Platzierung, damit er nicht korrodiert.

Bewehrungsplatzierung in Wänden

Bewehrung wird horizontal und vertikal in einem Gittermuster in der Wand platziert. Mindestens 4 Bewehrungsstäbe (1/2 Zoll) haben einen vertikalen Abstand von 36 Zoll in der Mitte, weiter bis zu einem Abstand von 8 Zoll von der Oberseite der Wand, die sich auf der Spannungsseite - der Innenseite - der Wand befindet. Die erforderliche Abdeckung beträgt 2 Zoll für Grundmauern oder Wände, die Witterungseinflüssen ausgesetzt sind, und 1 1/2 Zoll für Wände, die nicht exponiert sind. Der horizontale Abstand für Bewehrungsstäbe Nr. 4 beträgt mindestens 2 Fuß und höchstens 12 Zoll von der Ober- und Unterseite der Wand.

Bar-Spleiße

Die Betonkonstruktion ist so konzipiert, dass sie als eine Einheit fungiert, obwohl Teile davon separat gegossen werden, was zu einer Arbeitsfuge führt. Die Bewehrung muss durch die Fuge geführt werden, um einen dauerhaften Widerstand gegen Beanspruchungen zu gewährleisten. Es verbindet sich mit der Bewehrung auf der anderen Seite und überlappt sich um einen bestimmten Abstand. Im Allgemeinen überlappen sich die Stangen um mindestens 2 Fuß. Dieselbe Überlappung ist für Bewehrungsenden und Bewehrungsstäbe erforderlich, die eine Ecke drehen.