Wir empfehlen Ihnen dringend, eine Reise nach Mexiko-Stadt zu planen, um einfach im Meroma zu essen

Kredit: Nicole Mason

Wer: Mercedes Bernal von Meroma
Wo: Roma Norte, Mexiko-Stadt, Mexiko
Stil: Mexikanisch modern

Alfonso Cuaróns Roma In diesem Jahr rückte der Stadtteil Titular in Mexiko-Stadt in den Mittelpunkt und sorgte für einen erneuten Zustrom von Besuchern in die Altstadt. Während der Film die Gegend wie in den 1970er Jahren zeigt, ist das heutige Roma ein Dreh- und Angelpunkt für Kreative, die modernstes Design, Kunst und Essen bringen. Eine solche Geschmacksmacherin ist Mercedes Bernal, die zusammen mit ihrem Ehemann Rodney Cusic die Mitinhaberin und Mitkochin von Meroma ist, einem bäuerlichen Restaurant in Roma Norte.

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Das Paar traf sich in der Kochschule in New York City und vertiefte sein Handwerk in einigen der besten Restaurants der Welt. Nach jahrelanger Zusammenarbeit mit den Profis von Del Posto, Café Boulud und L'Atelier de Joël Robuchon entschloss sich das Paar, in die Heimatstadt Mexiko-Stadt zurückzukehren, um ein eigenes Restaurant zu eröffnen. Sie fanden bald den perfekten Ort: ein Haus aus den 1980er Jahren im Schatten eines großen Baumes.

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Der einzigartige Raum erforderte einiges an Arbeit, weshalb Bernal und Cusic mit der Oficina de Práctica Arquitectónica und dem Comité de Proyectos zusammenarbeiteten, um das Gebäude zu renovieren. Die zweistöckige Struktur war in drei Bereiche unterteilt: einen Essbereich und eine Bar im Erdgeschoss, einen Speisesaal im Obergeschoss und eine Terrasse im Freien. Der Essbereich im Obergeschoss ist mit Tageslicht von der Glasdecke über der Fassade und dem ursprünglichen Gitter aus ovalen Fenstern durchflutet.

Der Architekt verwendete während des gesamten Projekts eine zusammenhängende Palette von Materialien, darunter Beton, Terrazzo und Holz. "Als wir ankamen, war alles mit Holz bedeckt", sagt Bernal. "Der gesamte erste Stock war aus Holz und in gutem Zustand. Wir haben uns entschlossen, ihn wiederzuverwenden. Die Wände der Bar und das Terrassendeck sind aus Holz."

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Bernal wollte, dass das Design zeitlos ist, und ließ sich dabei von der Geschichte des Viertels inspirieren. "Wir haben Art Deco verwendet, wie man es in der Nachbarschaft sieht, die unter anderen Aspekten modernisiert wurde", sagt sie. "Wir haben in der Gegend nach Materialien gesucht, die klassisch sind, aber sie auf moderne Weise verwenden. Wir wollten alt und gleichzeitig neu aussehen."

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Das Designbüro Comité de Proyectos verwendete Rosa, Grün und weiche Neutrale für die Innenausstattung und setzte Messingakzente. "Wir wollten Messing und sehr subtile Farben", sagt Bernal. Sie entschieden sich für klassische Beleuchtung, darunter eine Lampe von Flos im Barbereich. "Sie sind zeitlos und machen wirklich Platz", sagt sie über die Lampen.

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Die Renovierung dauerte sieben Monate und sie mussten kurz vor der Eröffnung eine Pause einlegen, als ein Erdbeben eintraf. "In unserem Gebäude wurde nichts beschädigt, aber die ganze Stadt stand unter Schock", erklärt Bernal. Das Restaurant wurde im Oktober 2017 eröffnet und hat aufgrund seiner Atmosphäre und kreativen Küche, die sich auf regionale, saisonale Zutaten konzentriert, hervorragende Kritiken erhalten. (Fortune nannte es "das beste Restaurant in Mexiko-Stadt, von dem Sie noch nichts gehört haben.")

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Das Design trägt zu einer freundlichen Atmosphäre und Erfahrung bei Meroma bei. "Es ist hell und lustig", sagt Bernal. "Wir denken gerne, es ist, als käme man zum Abendessen in unser Haus. Sehr locker, aber interessant."

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Eine Treppe mit hellrosa Wänden führt die Gäste vom holzgesäumten Barbereich in das lichtdurchflutete Obergeschoss.

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Die weißen Eichenstühle wurden speziell für das Restaurant entworfen und tragen dazu bei, die Anzahl der Gäste zu maximieren, ohne die Bewegungsfreiheit im Raum einzuschränken. Bernal sagt, die Stühle waren eines der Dinge, an denen sie sich erfreuen wollten. "Wir haben 45 Stühle, also wollten wir sie wirklich lieben."

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Die Tische auf der Terrasse sind mit grünem Glas bedeckt, das einen polierten Kontrast zu den schwarzen Lavasteinwänden und den wiedergewonnenen Holzböden bildet.

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In der oberen Etage befindet sich Bernals Lieblingsplatz: die Kabine mit einem runden Fenster mit Blick auf die Terrasse und Spiegeln daneben, die den Look nachbilden. "Das Licht, das es am Mittag bekommt, ist wirklich atemberaubend", sagt sie.

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