ADA-Anforderungen für ein Sockelbecken

Im Gegensatz zu einem Waschtisch mit Unterschrank können Behinderte mit einem Rollstuhl auf ein Waschbecken zugreifen, um grundlegende Hygienemaßnahmen wie Händewaschen und Zahnbürsten durchzuführen. Wie der Name schon sagt, ist die Spüle auf einem Sockel montiert, der den Zugang unter der Spüle und zu beiden Seiten des Sockels ermöglicht. Nach dem American with Disabilities Act muss eine Spüle die Anforderungen erfüllen, damit die Zugänglichkeit als behindertengerecht vermarktet werden kann.

ADA-Sockelwaschbecken sollten ausreichend Freiraum für Rollstühle und verdeckte Ablaufteile bieten.

Höhe

Die Möglichkeit, auf eine Spüle zuzugreifen, ist für Sockelspülen von größter Bedeutung. Die Schüssel des Sockelspülbeckens sollte mindestens 60 cm über dem Boden und nicht höher als 60 cm sein. Dies stellt sicher, dass behinderte Personen das Wasser erreichen und die Schüssel versenken können und dass unter der Schüssel genügend Freiraum für die Knie vorhanden ist. Der Sockel sollte gegen die Wand zurückgesetzt oder dünn genug sein, damit er zwischen die Räder und die Beine der Person passt. Das Waschbecken muss mindestens 6 1/2 Zoll tief sein.

Bedienbare Teile

Bedienbare Teile in einem Sockelbecken beziehen sich auf die spezifischen Teile, die eine Person zum Aktivieren des Wassers verwenden muss. Dazu gehören der Auslauf, aus dem das Wasser fließt, und die Umlenker, die den Warm- und Kaltwasserfluss einleiten. Das Sockelbecken sollte nicht so tief sein, dass der Durchschnittsbenutzer im Rollstuhl die zu bedienenden Teile nicht erreichen kann. Sie sollten mit einer Hand leicht zu bedienen sein. Zum Einschalten des Wassers in einem ADA-Sockelspülbecken sollte kein festes Greifen oder Verdrehen des Handgelenks erforderlich sein. Die Richtlinien geben an, dass die zum Einschalten des Wassers erforderliche Kraft nicht mehr als 5 Pfund betragen darf. Die Arten von bedienbaren Teilen können hebelbetätigt, drehbar, drückbar oder bewegungsaktiviert sein.

Freiliegende Teile

Die Ventile und die P-Trap-Ablaufbaugruppe sind unter vielen Waschbecken im Sockelstil freigelegt. ADA-Sockelspülen erfordern, dass diese Teile im Sockel verborgen sind, um zu verhindern, dass sich Personen durch Stöße gegen die Teile verletzen. Sockelspülen sind speziell so konzipiert, dass die Sockelbasis über die Ablaufbaugruppe passt, um sie zu verbergen und Schäden zu vermeiden. Wenn diese Teile aus irgendeinem Grund nicht in den Sockel passen, sollten sie mit einer Rohrabdeckung abgedeckt werden, um die sichere Verwendung des Spülbeckens zu gewährleisten.

Spielraum

Um rollstuhlgerecht zu sein, sollte ein Waschbecken installiert werden, das auf allen Seiten genügend Freiraum bietet, damit sich ein Rollstuhl leicht fortbewegen kann. Der Bereich um die Spüle sollte frei sein und mindestens 1 m vor der Spüle liegen, damit ein Rollstuhl sich der Spüle nähern und sich nach Beendigung umdrehen kann. Wenn ein Spülbecken neben einem anderen Gerät installiert wird, muss der Abstand zwischen der nächstgelegenen Kante des Geräts und der Mitte des Sockelspülbeckens laut Installationscode mindestens 36 Zoll betragen. Wenn die Spüle neben einer Wand installiert wird, sollte der Abstand von der Wand zur Mitte der Spüle ebenfalls 36 Zoll betragen.